Hyæna

Through the darkness of future past

Der beschwerliche Weg zu digitaler Würde


Schuld ist Edward, Edward Snowden. Seine Enthüllungen sollten eigentlich dem dümmsten – also auch mir – die Augen öffnen: Wir befinden uns auf dem Weg in den totalen Überwachungsstaat. Aber es ist nicht nur „der Staat“, es sind auch die großen Konzerne, die ein Interesse daran haben, alles von einem zu erfahren, um damit Profit zu machen.

Digitale Würde? Nirgendwo.

Also mußte ich irgendwie liebgewonnene Dinge ändern, damit ich einer wie auch immer gearteten digitaler Würde näherkomme. Hier sind also die Maßnahmen, die ich bisher ergriffen habe:

  • Google+-Konto gelöscht, zu Diaspora* gegangen. Mein „Pod“ ist übrigens Despora*.
  • Meine alte E-Mailadresse (ole.rosendahl@hyaena.de) wieder hervorgekramt, PGP eingerichtet. Meinen öffentlichen Schlüssel findet ihr hier. Leider kann ich meine GMail-Adresse noch nicht vollständig einstampfen, zu viele Dinge hängen da noch dran. Damit geht es schon mal los…
  • Asus-Laptop gekauft, Windows runtergeworfen, Arch Linux mit GNOME Shell installiert. Ich kann jedem nur empfehlen, mal ein Linux-System von Grund auf zu installieren. Ist zwar anstrengend, man lernt aber unglaublich viel. Also, weg von Apple, weg vom Mac!
  • Webspace bei Uberspace gemietet. Bei Uberspace läuft jetzt auch diese Seite, die im übrigen mit Octopress erstellt wird. Na gut, die Quelldateien liegen bei GitHub
  • Bei Uberspace meine ownCloud installiert. Hier werden jetzt Kalender und Kontakte organisiert.

So, das waren die ersten Schritte. Nun geht es an das „Smartphone“… Ich hoffe ja inständig, daß Mozilla mit Firefox OS so richtig loslegt. Oder vielleicht doch Jolla mit Sailfish OS? Spannende Zeiten.



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